Presse

Im Zeitraum 09/2017 – 02/2019 wurde im Rahmen eines gemeinsamen Projekts zwischen OETI und AUVA
die Innenraumluftqualität in Kindergärten gemessen und ausgewertet. Der Gehalt an flüchtigen organischen
Substanzen, der Formaldehydgehalt, der Kohlendioxidgehalt sowie die Raumtemperatur und die
Luftfeuchtigkeit wurden ermittelt.

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Feldmilla Designhotel - Eine saubere Sache Designhotel Feldmilla stellt erstes Clean-Air-Zimmer vor

Feldmilla Designhotel – Eine saubere Sache
Designhotel Feldmilla stellt erstes Clean-Air-Zimmer vor


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lnnenraumluftqualität in Schulen nach der Grundreinigung von Bodenbelägen aus Linoleum; Ergebnisse des Länderuntersuchungsprogramms LUPE 7

„Im Rahmen der Länderuntersuchungsprogramme (LUPE) wurden an 24 Schulen in jeweils einem Klassenraum mit Linoleumboden die Konzentrationen flüchtiger organischer Verbindungen (VOC) im Zuge einer Grundreinigung untersucht. Messungen erfolgten vor der Reinigung und ca. drei Tage sowie vier Wochen nach der Reinigung. Weder drei Tage noch vier Wochen nach den Grundreinigungen ergaben sich signifikante Veränderungen für einzelne Aldehyde oder deren Summenwerte. Jedoch zeigten sich erhöhte Konzentrationen von Glykolethern, sodass es in der Folge zu Richtwertüberschreitungen kam. Die Summen an flüchtigen organischen Verbindungen (TVOC) lagen vor der Reinigung auf sehr unterschiedlichen Niveaus zwischen 80 und 1 300 µg/m³. In 16 Schulen fanden sich ca. drei Tage nach der Reinigung TVOC-Konzentrationen im hygienisch auffälligen bis bedenklichen Bereich, der nur befristet akzeptabel ist. Nach ca. vier Wochen war die Raumluftqualität in der Regel in den hygienisch unbedenklichen Bereich zurückgekehrt.“

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 79 (2019) Nr. 6 – Juni

S. Eckert, L. Fembacher, H Fromme, T Lahrz, R. Burghardt, D Kadler

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Untersuchungen zur Etablierung der DIN EN 16516 als neue Referenznorm für die Prüfung von Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen gemäß Chemikalien-Verbotsverordnung

„Im Januar 2018 wurde die DIN EN 16516 „Bauprodukte: Bewertung der Freisetzung gefährlicher Stoffe – Bestimmung von Emissionen in die Innenraumluft“ als harmonisierte europäische Prüfnorm veröffentlicht. Für die Etablierung der DIN EN 16516 als neue Referenznorm wurden verschiedene Emissionsprüfungen mit dem Ziel durchgeführt, ein neues Prüfverfahren für Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen zu erarbeiten. Das übergeordnete Ziel ist die Minimierung des Risikos von Überschreitungen des Innenraumrichtwertes für Formaldehyd. Die Untersuchungen ergaben teilweise hohe Formaldehydemissionen, insbesondere bei höheren Beladungsfaktoren und Temperaturen, sowie bei niedrigen Luftwechselraten. Eine getestete Spanplatte hätte aufgrund ihrer hohen Formaldehydemission nicht auf den deutschen Markt gebracht werden dürfen. Durch vergleichende Untersuchungen konnte ein Umrechnungsfaktor in Höhe von 2,0 für die Umrechnung von Prüfwerten nach DIN EN 717-1 zu DIN EN 16516 abgeleitet werden.“

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 79 (2019) Nr. 3 – März

O Wilke, O Jann, F Brozowski, W Plehn

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Geruchsbelästigung durch Trichloranilin im Innenraum – Ein Fallbeispiel

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 78 (2018) Nr 9- September

W Rosenberger

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Verwendung von Luftbehandlungsprodukten in Privathaushalten – eine Verbraucherbefragung

„Luftbehandlungsprodukte erfreuen sich großer Beliebtheit und werden daher in großer Zahl angewendet. Einige der Inhaltsstoffe können Allergien auslösen. Der vorliegende Beitrag gibt einen Überblick über die Anwendung von Luftbehandlungsprodukten im häuslichen Bereich in Deutschland. In einer repräsentativen Verbraucherbefragung über die Anwendung von Luftbehandlungsprodukten wurden Daten für Expositionsschätzungen erhoben. Diese Verbraucherbefragung wurde als eine computergestützte Telefonbefragung durchgeführt, wobei 1002 Personen aus repräsentativ ausgewählten Haushalten telefonisch interviewt wurden. Die Ergebnisse zeigen, dass ein hoher Prozentsatz der deutschen Bevölkerung Luftbehandlungsprodukte anwendet, die unter anderem Duftstoffe enthalten. Diese weit verbreitete Verwendung von Luftbehandlungsprodukten sollte bei der Expositionsbetrachtung entsprechender Produkte berücksichtigt werden.“

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 77 (2017) Nr. 1/2 – Januar/Februar

A. Holzwarth, T Rüdiger, C. Sommerfeld, O Lindtner, G Heinemeyer

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Riecht es nur oder werde ich jetzt krank?

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 76 (2016) Nr 1 0- Oktober

Dr. rer. nat. Kerstin Sucker

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Emissionsverhalten von reaktiven PolyurethanSchmelzklebstoffen

„Reaktive Polyurethan-Schmelzklebstoffe werden in großem Umfang in Industrie und Handwerk eingesetzt. Hierbei können Isocyanate wie Diphenylmethandiisocyanat (MDI) freigesetzt werden. Diese Stoffe können Asthma auslösen und MDI steht im Verdacht, Krebs zu erzeugen. Für eine emissionsarme Anwendung wurden verschiedene Klebstoffe entwickelt. Je nach Verarbeitung variieren die Einsatzmengen vom Tonnen- bis in den Grammbereich, die technischen Schutzmaßnahmen sind betriebsspezifisch ausgestaltet. Daher stellte sich die Frage nach einer validen und reproduzierbaren Prüfung des klebstoffspezifischen Emissionsverhaltens. In einer speziell entwickelten Prüfapparatur wurden 35 Klebstoffe verschiedener Hersteller untersucht. Es konnte gezeigt werden, dass der Gehalt an monomeren Isocyanaten und die Verarbeitungstemperatur entscheidenden Einfluss auf die Emission haben. Niedrigtemperatur- und Standardklebstoffe unterscheiden sich bei gleichem Isocyanatgehalt etwa um den Faktor 10 in ihren Emissionen. Noch niedrigere Emissionen zeigen kennzeichnungsfreie Schmelzklebstoffe. Bisher fehlte eine Möglichkeit, die besonders emissionsarmen Produkte valide auszuwählen. Die Untersuchungen ermöglichen eine klare Kategorisierung der verschiedenen Klebstoffsysteme in Bezug auf ihr Emissionsverhalten. Für die Branche Buchbinderei besteht jetzt die Möglichkeit, das Zertifikat „DGUV Test emissionsgeprüft“ für emissionsarme reaktive PUR-Schmelzklebstoffe zu erhalten.“

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 75 (2015) Nr 11/12- November/Dezember

E. Cuna, B. Brandt, H. Assenmacher-Maiworm, K.-E. Buchwald, J -U Hahn, T Hensel

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lnnenraumluftqualität in Kindertagesstätten in Holzständerbauweise

„Die Raumluft in sieben modernen Kindertagesstätten in Holzbauweise wurde untersucht. Die Messungen umfassten flüchtige organische Verbindungen (VOC), einschließlich Formaldehyd und Acetaldehyd, sowie die Kohlendioxidkonzentration, die Lufttemperatur und die relative Luftfeuchte während der Nutzung. Die Ergebnisse zeigen, dass aufgrund der großen Menge an Holzbaustoffen mit höheren Konzentrationen aliphatischer Aldehyde und bicyclischer Terpene zu rechnen ist. Andererseits zeigte sich aber, dass Holzbauten emissionsarm errichtet werden können. Formaldehyd stellt kein wesentliches Problem mehr dar. Die Kohlendioxidkonzentration als Indikator für einen ausreichenden Luftwechsel war an den meisten beobachteten Tagen trotz der luftdichten Bauweise moderner energieeffizienter Gebäude nicht zu beanstanden. Ebenso war das Raumklima, gemessen über die relative Luftfeuchte und die Lufttemperatur, weit überwiegend als behaglich einzustufen.“

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 75 (2015) Nr. 3 – März

G. Ostendorp, B. Heinzow

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Messungen in geruchsbelasteten Räumen zur Ermittlung der stofflichen Ursachen der Gerüche

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 75 (2015) Nr. 3 – März

H Grams, E Gierden, P Tenhaken

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Gerüche am Arbeitsplatz und im Innenraum

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 74 (2014) Nr. 10 – Oktober

K. Sucker, G Westphal, J Bünger, T Brüning

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Empfehlungen zur Ermittlung und Beurteilung chemischer Verunreinigungen der Luft von lnnenraumarbeitsplätzen

Gefahrstoffe- Reinhaltung der Luft 74 (2014) Nr. 9 – September

D Breuer, H. Sagunski, M. Ball, R. Hebisch, N von Hahn, T Lahrz, G Nitz, K.-H. Pannwitz, W Rosenberger, R. Schwabe

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